Dr. Sven Kurth berät einen Patienten mit den digitalen Röntgenaufnahmen seines Kiefers
Langfristig & Sorgfältig

Knochenaufbau für stabile Zahnimplantate


Für ein langlebiges Zahnimplantat brauchen die künstlichen Zahnwurzeln ein starkes Fundament, das den natürlichen Kaukräften standhält. Nicht immer erfüllt der Kieferknochen diese Anforderungen. Dann müssen wir ihn zunächst mit einem Kieferknochenaufbau verstärken.

Dr. Jörn Kröger berät eine Patientin anhand eines Computermodells zu Zahnimplantaten

Knochenaufbau – wann & wieso?


  • In vielen Fällen reicht die Knochensubstanz im Kiefer nicht aus, um Implantate sicher darin verankern zu können.
  • Dann bauen wir den Knochen schonend wieder auf.
  • Wann immer es möglich ist, versuchen wir Implantate ohne vorherigen Knochenaufbau einzusetzen.
  • Dank einer speziellen Behandlungsmethode ist es möglich, den Knochen während der Implantation aufzubauen.

Gründe für einen Knochenverlust im Kiefer können sein:

  • Eine unversorgte Zahnlücke
  • Das jahrelange Tragen einer Vollprothese
  • Eine unbehandelte Parodontitis
  • Starkes Rauchen
  • Wurzelbehandelte Zähne

Ist Ihr Knochen stabil genug für eine Implantation?

Melden Sie sich für mehr Infos zum Knochenaufbau für Implantate.

Möglichkeiten für den Knochenaufbau


Ein Kieferknochenaufbau schafft einen hervorragenden Ersatz für die verlorengegangene Knochensubstanz. In der Regel nutzen wir dafür körpereigenes Ersatzmaterial, um Abstoßreaktionen zu vermeiden. Der Eingriff ist in unserer Praxis Routine und dank unserer chirurgischen Erfahrung besonders schonend.

Knochenaufbau im Oberkiefer


Grafik: Ablauf Knochenaufbau im Oberkiefer (Sinuslift)

Die Knochensubstanz im Oberkiefer ist in der Regel etwas schlechter als im Unterkiefer. Das liegt an der stark gewölbten Kieferhöhle, durch die der Knochen für das Einsetzen eines Implantats etwas zu schmal ist.

Sinuslift: Beim Sinuslift verlagern wir den Kieferhöhlenboden nach oben und schaffen so genügend Platz für das Zahnimplantat. In einigen Fällen ist es möglich, den Knochen unmittelbar vor dem Einsetzen der Zahnimplantate zu verstärken. Dieses Vorgehen bezeichnen wir als sogenannten internen Sinuslift.

Voraussetzung dafür ist, dass der vorhandene Kieferknochen dem Implantat ausreichend Halt bietet, um in den verstärkten Bereich in Ruhe einwachsen zu können. Ist das nicht möglich, bauen wir den Knochen vor der Implantation auf. Nach etwa sechs Monaten ist der Kieferknochen in der Regel so weit aufgebaut, dass wir Ihnen das Implantat einsetzen können.

Knochenaufbau im Unterkiefer


Grafik: Ablauf Knochenaufbau im Unterkiefer (Knochenblock)

Es kommt auch vor, dass der Unterkiefer zunächst mit einem Knochenaufbau verstärkt werden muss. Wir nennen Ihnen hier gerne die Methode, mit der wir den Kieferknochen aufbauen. Medizinische Details und Abläufe gehören jedoch in die Zahnarztpraxis – und nicht auf eine Website.

Knochenblock: Wenn der Kieferknochen zu schmal oder zu niedrig ist, verstärken wir ihn mit einem Knochenblock. Das Material dafür gewinnen wir von einer anderen Stelle und fixieren es anschließend mithilfe von Schrauben im Operationsgebiet. Nach mehreren Monaten Einheilzeit ist Ihr Knochen stabil genug für die Fixierung von Zahnimplantaten.

Seniorin mit festem Zahnersatz auf Zahnimplantaten lächelt nach ihrer Behandlung

Zahnersatz auf 4 Implantaten als Alternative


„Mit der Behandlungsmethode fester Zahnersatz ist es in vielen Fällen möglich, Zahnimplantate ohne vorherigen Knochenaufbau einzusetzen. In der Regel genügen vier Implantate im Unterkiefer und vier bis sechs Implantate im Oberkiefer für den festen Halt Ihrer neuen Zähne. Indem wir die künstlichen Zahnwurzeln in einem genau definierten Winkel zueinander einsetzen, halten sie sicher und fest. So können wir das vorhandene Knochenangebot optimal ausnutzen.“ Dr. Sven Kurth

Mehr zu Zahnersatz auf 4 Implantaten

Haben Sie noch Fragen zum Knochenaufbau?

Dann lassen Sie uns persönlich darüber sprechen.

In neuem Tab öffnen PDF-Dokument